Ich bin noch immer entsetzt! Die Stadt hatte es nicht nötig, den Kölner Bürgern die Fällungen der majestätischen Bäume an der Schönhauser Straße anzukündigen, die angeblich für die Verbesserung des Schienenverkehrs und für die Vergrößerung einer Kreuzung (Schönhauser / Bonner Straße) gefällt und geschreddert wurden. So mussten Baumschutzaktivisten an aufgestellten Parkverbotsschildern erraten, dass eventuell zu Karneval oder Rosenmontag gefällt werden würde. Am Karnevals-Sonntag zwischen 6.45 Uhr und 9.00 Uhr war es dann so weit: die Stadt Köln lies die fünf prächtigsten und gesunden Platanen an der Schönhauser Straße unter großem Sicherheitsaufwand fällen! Es klang wie Krieg mit…

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Die Stadt hatte es nicht nötig gehabt, den Kölner Bürgern über die anstehende Fällungen der majestätischen Bäume an der Schönhauser Straße am Karnevals Sonntag / Valentistag zu informieren, die angeblich für die Verbesserung des Schienenverkehrs und für die Vergrößerung einer Kreuzung (Schönhauser/Bonner Straße) gefällt und geschreddert werden sollten. So mussten Baumschutzaktivisten an aufgestellten Parkverbotsschildern erraten, dass eventuell zu Karneval oder Rosenmontag gefällt werden würde. Am Karnevals-Sonntag zwischen 6.45 Uhr und 9.00 Uhr war es dann so weit: die Stadt Köln lies die fünf prächtigsten und gesunden Platanen an der Schönhauser Straße unter großem Sicherheitsaufwand…

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Seit 19 Jahren baut die Stadt Köln zwischen Dom Hbf und Bonner Verteiler an eine 6 km lange Bahnschiene, die sog. „Nord-Süd-Bahn“. Es geht darum, den immer dichter werdende, unerträglichen Autoverkehr in der Stadt eine Alternative entgegen zu setzen. Das Angebot der Bahn muss massiv vergrößert werden. Bisheriger Kostenpunkt für 4 km Schiene 3,3 Milliarden Euro.

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Jede dritte Tier und Pflanzenart ist heute in ihrem Bestand bedroht. Wir erleben gerade das sechste große Artensterben der Erdgeschichte. Das fünfte war zu Zeiten der Dinosaurier. Das jetzige Artensterben ist eine sehr besorgniserregende und fundamentale Entwicklung, die durch unsere Art der Landnutzung (Städtebau, Versiegelung von Böden, Intensiv-Landwirtschaft...) und die Art des „Wirtschaftens“ verursacht wird. Überall dort, wo vorher komplexe Biotope waren (wie Wälder, Moore oder Auen) sind heute nur noch Monokulturen und Beton zu finden. Doch die Artenvielfalt ist unser aller Lebensgrundlage, weswegen es auch Gesetzte zum Schutz von Arten und die Einrichtung von sogenannten…

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In dem schmalen Hinterhofgarten zwischen Mannsfelder Straße und Am Husholz in Köln Raderberg, den man sieht wenn man bei mir aus dem Küchen-Fenster schaut, sollen bald alle Bäume gefällt und das Gelände mit einem Betonklotz versehen und asphaltiert werden!

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Seit Jahren kämpfen Bürger-Initiativen und -Vereine, wie der Verein Nabis e.V. für den Schutz der Natur und insbesondere der Bäume in Köln. Zuletzt mit großem Aufwand für die Erhaltung von 300 Bäumen entlang der Bonner Straße im Kölner Süden oder für die Erhaltung des Hambacher Waldes vor den Toren Kölns. Der Kampf um die Bäume ist dringlicher denn je, nicht nur wegen den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels, sondern weil in der Stadt Köln immer noch ein ungeschriebenes Gesetz angewendet wird, was da lautet, "Baurecht geht vor Baumrecht." Den Bauherren und Straßenbauern wird jeder Wunsch nach Baumfällungen direkt von den Augen abgelesen.

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Die kurze Vorgeschichte: Im Dezember 2014 sollen zwei große und sturmerprobte Pappeln in einem Raderberger Hinterhof abgesägt werden. Anwohner des Innenhofs stellen sich prompt den Männern mit den Motorsägen in den Weg und bitten darum, die Fällgenehmigung einzusehen zu dürfen. Es dauerte bis in die Mittagszeit, bis sowohl die Motorsägen - Firma, als auch der Besitzer des Geländes, als auch die Polizei (!!) verstehen, dass es für eine Fällung von zwei großen Bäumen dieser Art eine Fällgenehmigung beizuführen und dem interessierten Bürger vorzuzeigen ist.

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Anwohner der Parallelstraße Mannsfelder und Am Husholz hatten im Dezember 2014 versucht zwei große Pappeln in ihrem Innenhof vor Zerstörung zu bewahren. Es gibt zwar in Köln eine Baumschutz-Satzung, die die großen Bäume unserer Stadt schützt.

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Im Jahr 2015 begann ein gerichtliches Verfahren gegen den Baumschutz-Aktivist Ottmar Lattorf. Er hatte versucht, mit einigen Nachbarn zwei große Bäume im gemeinsamen Hinterhof vor der Abholzung zu bewahren. Erfolglos. Anschließend wurde er wegen einer Schadensersatzklage vor Gericht gezogen und hat den Prozeß verloren. Hier der Ablauf der ersten beiden Prozeßtage. Der Prozeß ist im Frühjahr dieses Jahres (2018) vor dem Landgericht Köln verloren worden und hat grundsätzliche Bedeutung für den Baumschutz in Köln.

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Neun Monate nach Fällung der 300 Bäume an der Bonner Straße gibt die Bürgerinitiative gegen den Planungsirrsinn noch immer keine Ruhe. Die Umbau-Planung der Stadt an der Bonner Straße ist durch das Abholzen der Bäume ja nicht besser geworden! Auch haben sich stadtweit weitere Initiativen zusammengefunden, die (unsere) Auseinandersetzungen mit der Stadt um die Bäume an der Bonner Straße beobachtet und ähnliche Erfahrungen gesammelt haben. Momentan wird die Stadt stärker denn je von unterschiedlichen Bürger-Initiativen wegen ihres dilettantischen Vorgehens kritisiert und herausgefordert.

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